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Eigenverwaltung

Seit dem 1. März 2012 lässt die neue Insolvenzordnung auf Antragstellung eine sogenannte vorläufige Eigenverwaltung zu. In der Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung weiterhin im Amt und kann die Geschicke des Unternehmens weiter lenken. Anstatt eines Insolvenzverwalters wird ein vorläufiger Sachwalter bestellt. Der vorläufige Sachwalter hat hauptsächlich die Aufgabe, die wirtschaftliche Lage des Schuldners zu prüfen und die Geschäftsführung zu überwachen. Im Einvernehmen mit den Gläubigern, dem vorläufigen Sachwalter und dem Insolvenzgericht will das Verfahren die Fortführung eines Unternehmens unter dem Schutz der Insolvenzordnung ermöglichen. Ziel des Verfahrens ist es, das Unternehmen dem bisherigen Gesellschafterkreis zu erhalten und es nicht zu zerschlagen. Deshalb wird das Unternehmen auch nicht verkauft (asset deal), sondern über einen Insolvenzplan entschuldet. Regelmäßig gehen Unternehmen deutlich gestärkt aus diesem Verfahren hervor, denn die Passivseite der Bilanz wird durch Gläubigerverzichte erheblich gestärkt. Am Ende des Verfahrens hat sich die Eigenkapitalquote meist um bis zu 70% verbessert. Regelmäßig ist es auch entbehrlich, neue bisher benötigte Liquidität von außen zuzuführen, weil über Insolvenzgeld und Nichtzahlung von Altverbindlichkeiten ausreichend neue Liquidität generiert wird.

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